Archive for Oktober, 2009

Frau Noisser muß vor die Türe

Donnerstag, Oktober 22nd, 2009

Es ist ja sinnvoll und vom Bürger zu begrüßen, daß Stadträte wenn sie denn in einer vom Stadtrat zu behandelnden Sache persönlich betroffen sind, sich aus den Beratungen und Beschlüssen in dieser Sache raushalten.

Das ist nicht nur sinnvoll, sondern vom Gesetzgeber auch aus gutem Grund vorgesehen.

Es macht aber natürlich schon einen Unterschied ob man selber oder ein Mitglied der Familie von diesen Beschlüssen betroffen sein könnte, oder eben nur indirekt weil man PERSÖNLICH von der Sache eben weder einen Vor- noch einen Nachteil zu erwarten hat.

Da hat man wohl etwas über das vom Gesetzgeber eigentlich gewünschte Verfahren und Verhalten hinaus geschossen….

Dann wird wohl künftig der Kulturreferent den Saal verlassen müssen, wenn über das Kulturbudget abgestimmt wird…

Der Wirtschaftsreferent muß zum Bieseln, wenn über die Ansiedlung einer Firma verhandelt werden sollte, zB Sport Reiser ins Gewerbegebiet ?!

Der Sporteferent bleibt am besten zuhaus, wenn die Tartanbahn mit öffentlichen Mitteln wieder hergestellt werden sollen könnte….

Sollte tatsächlich mal ein Auftrag an das örtliche Gewerbe vergeben werden können, müssen die die davon womöglich profitieren könnten, natürlich wegbleiben….und ansonsten den Auftrag dann konsequenterweise mirnixdirnix ablehnen….

Es hätte des öfteren Gründe für unsere Stadtmütter und Stadtväter gegeben, sich entsprechend zurückzuhalten. Aber den Balken im eigenen Auge, den sieht man halt mal sowas von schlecht….

  

S 7 – Verlängerung ziemlich undurchsichtig – Teil II

Donnerstag, Oktober 22nd, 2009

Kaum wartet man einige Jahre, schon kommen die Planer auf die Idee das Industriegleis nach Geretsried mit dem künftigen ? Verlauf ? der S-Bahn zu kombinieren.

Man hat wohl zwischenzeitlich bemerkt, daß der Güterzug aus Gefahrengut nur aus einer Lok und einigen Waggons besteht, die Länge des Zuges also einigermaßen überschaubar ist. Der „Güterzug“ eher in einem Trog fährt als in einem Tunnel, in welchem sich auch keine Passagiere zu dieser Unzeit aufhalten müss(t)en. Bei einer S-Bahn alle 20 Minuten, kann der Güterzug eh künftig nur noch zu nachtschlafener Zeit verkehren.

Wenn sich die Planer mal soooo richtig Mühe geben, könnten diese statt einer ICE -Trasse nach Geretsried vielleicht mal Vorschläge vorbringen, die uns alle dem gewünschten Ziel näherbringen – nämlich einer besseren Anbindung der größten Stadt im Landkreis an das Netz der S-Bahn.

Die Planer reden ja jetzt immer wieder über unseren Bahnübergang an der Sauerlacher Straße. Der wäre dem Bestand zuzurechnen, weil der halt schon vorhanden wäre. Dann ist der Bahnübergang an der Königsdorfer Straße aber auch Bestand !?

Dort fuhren schließlich die rote Blechtrommel in Richtung Beuerberg und unter Adolf ganze Güterzüge mit kriegswichtigem Material bis Bichl. Auf dem Bahnübergang an der Königsdorfer Straße war womöglich mehr Bahnverkehr als jemals an der Sauerlacher Straße ?!

Vielleicht sollte man es ja umgekehrt planen: Ein Trog an der Sauerlacher Straße und ein schienengleicher Übergang an der Königsdorfer Straße !? Der ist ja schließlich schon vorhanden!!!