Archive for Juni, 2009

Schranke, NEIN ! die Schranke wollen wir nie nicht

Donnerstag, Juni 25th, 2009

Nun ich sag es gleich: Mein Vater war Eisenbahner. Insofern schlägt mein Herz eher für die Eisenbahn als für PKW´s.

Die Schranke wird / würde Staus verursachen, keine Frage.

Staus haben aber auch erzieherischen Wert. Als die Einbahnregelung eingeführt wurde, konnte der AK Verkehr anhand seiner Zählungen feststellen, daß etliche PKW-Nutzer die Stadt gemieden haben indem sie über die B11a zur Autobahn ausgewichen sind.

FREU !

Zur Zeit wird am Wolfratshauser Berg eine Mauer repariert. Also, ich werde da nicht hin-oder vorbeifahren. Die Reparatur erstreckt sich auf mehrere Monate. In der Zeit lernen auch Autofahrer dazu! Und wer sich einen neuen Weg gesucht hat, wird den  – hoffentlich – auch künftig beibehalten.

Stau also in der Sauerlacher Straße. Wenn die Schranken geschlossen sein sollten.

Die einen werden natürlich jammern, sie werden NIE wieder nach Wolfratshausen zum Einkaufen fahren….. Bei diesen Umständen! Kennt man ja vom Parken her. Es gibt ja keine Parkplätze in der Stadt. Da empfehle ich mal einen Besuch bei Herrn Gehring. Es gibt Parkplätze, die waren mir nach 31 Jahren hier in Wolfratshausen noch unbekannt.

Die anderen werden jammern, da kannst nicht fahren, das dauert alles viel zu lange. Da such ich mir lieber einen anderen Weg………Und tschüß….

UND Man kann natürlich die Schranke und damit die Schließungszeiten auch optimieren.

Man muß halt den Menschen dabei am besten raushalten. Und die Technik optimal einsetzen. Der von GER kommende Zug schaltet die Schließung der Schranken selbst, also erst bei entsprechender Annäherung.

Der aus WOR ausfahrende Zug darf die Schließung der Schranken erst auslösen, wenn er sich bereits abfahrfertig „auf dem Weg“ befindet. Also erst Türen zu, dann langsam anfahren, Schranken schließen und ab und davon….

Die Fußgänger, die die Straße queren, haben vor dem Zug und nach dem Zug erstmal Pause. Zwei Minuten Grünsperre. Ausnahmsweise haben die ungeliebten Autos jetzt mal Vorfahrt.

Und damit wir hier keine Fahrstühle benötigen ist natürlich Voraussetzung, daß durch den Einsatz eines „Ersatzzuges“ die pünktliche Ankunft von Geretsried her gegeben ist. Wenn es eine Verspätung von München aus geben sollte, was ab Dezember ja von der DB ausgeschlossen wird, muß der von GER ankommende Zug zuerst in WOR auf Gleis 1 einfahren. Bei der Einfahrt wird die Schranke für Fußgänger zwischen Gleis 1 und Mittelbahnsteig geschlossen.

Nach Einfahrt des Zuges von GER kann die Schranke geöffnet werden und auf bleiben bis sich sämtliche vorhandenen S-Bahnen verabschiedet haben….

Nochmal: Wenn schon der Bahnübergang ein Altbestand sein soll, wieso ereifern sich dann die Planer über einen Mittelbahnsteigbahnhof mit 2 ! Fahrstühlen.

   

    

S 7 – Verlängerung

Mittwoch, Juni 24th, 2009

Der ILB berichtete am 24.6.09 über eineAnfrage des SPD – Abgeordneten Markus Rinderspacher an die Staatsregierung.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Äußerung des Ministeriums, es würden dank S-Bahn auch viele PKW-Fahrten zwischen Wolfratshausen und Geretsried bzw umgekehrt entfallen.

Na ja, das haben Experten gesagt. Darauf hören die Räte meist nicht gerne. Nur manchmal eben.

Noch interessanter aber ist die Aussage über die Ausgestaltung der Bahnhöfe.

Während derBahnübergang nach Meinung der Planer „Bestand“ darstellt und somit quasi unverändert weiterbestehen kann, ist plötzlich – STAUN ! – der Wolfratshauser Bahnhof kein   Alt“bestand“, hier muß vielmehr geplant und auch gebaut werden.

Der neue Wolfratshauser Bahnhof bekommt ein Dach ! Das begrüssen wir S-Bahn-Fahrer ganz entschieden !!! Der Bahnhof bekommt im Gegensatz zu Gelting und Gartenberg einen Mittelbahnsteig. Mittelbahnsteig, obwohl fahrplantechnisch hier doch gar keine Begegnung der S-Bahnen mehr stattfinden soll. Wo doch jetzt im Dezember der Fahrplan aller Fahrpläne in Kraft treten soll, der sowas von durchdacht worden ist, daß künftig Verspätungen ja gar nicht mehr auftreten können.

Wir brauchen keinen Mittelbahnsteig ! Ob wir nun sitzend in der S-Bahn auf den Gegenzug warten  – oder unter dem tollen neuen Dach – ist uns S-Bahn-Fahrern eher nachrangig. Was noch besser ist: Wir haben bereits jetzt einen Mittelbahnsteig!

Und zwei Fahrstühle brauchen wir auch nicht. Der Mittelbahnsteig ist ebenerdig erreichbar!

Was kostet die Welt – sprich die Verlängerung – wenn auf die 2 Fahrstühle bzw. im eventuellen Tunnel (Graben mit Deckel) auf einen Mittelbahnsteig verzichtet wird ???

Die Experten werfen mal wieder mehr Fragen auf, als sie beantworten.

Bebauungsplan gegen die Schranke

Mittwoch, Juni 24th, 2009

Also da hätte die SPD ja doch mal über ihren Schatten springen können. Es kann ja nicht verkehrt sein, die Verhandlungsposition gegenüber wem auch immer zu verbessern.

Aber wie sagte die SPD-Vorsitzende zu ihren Ratskollegen im Bauausschuß: Sie sehen halt nur Wolfratshausen, wir die gesamte Region.

Und da liegt die SPD ja mit dem Ex-Ex-Ministerpäsidenten auf einer Linie. Stoiber sagte seinerzeit, er werde die von Wolfratshausen gewünschte Tunnellösung unterstützen, so lange es geht. Schaun wir mal.

Dabei ist es ja wirklich kein großes Problem. Die Mehrkosten für den Tunnel müssen halt vom Freistaat zusätzlich zu seinem Anteil von 40 Prozent an der Maßnahme übernommen werden. 

Daß womöglich weder für diese noch die andere Lösung Geld vorhanden ist, hat sich noch nicht so recht rumgesprochen. Der Staat ist noch nicht pleite, aber der Pleite doch ein deutliches Stück nähergekommen.

Und wenn das mit der S-Bahn irgendwie (!) erledigt ist, nimmt sich der Bürgermeister anschließend der Umgehungstraße an – und spricht mit den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden wie sie uns denn da entgegenkommen und unterstützen können………………….. 

Die CSU und die Experten

Mittwoch, Juni 24th, 2009

Die SPD will also kein überflüssiges Geld für einen Bebauungsplan ausgeben, den man ihrer Meinung derzeit noch nicht benötigt.

Darauf Dr. Manfred Fleischer von den Christlichen: Herr Wittstadt habe wohl seherische Fähigkeiten, er solle doch lieber dem Rat des Experten folgen, der dieses Vorgehen empfohlen habe.

Da reden ja mal wieder die Richtigen! Wie haben damals die Experten mit Engelszungen versucht die Christen zu beeindrucken, sie möchten doch alle Trassenpläne für eine mögliche Umgehungstraße überprüfen lassen. Die Meinung der Experten war auch in diesem Fall mal wieder sowas von uninteressant für die CSU. Antrag von Schwarz und der halben Portion bei den Grünen abgelehnt. 

Anfragen und Bekanntgaben

Mittwoch, Juni 24th, 2009

Bei den (öffentlichen) Stadtratssitzungen ist der letzte Punkt immer – siehe oben.

Nach den Bekanntgaben des Bürgermeisters zu Kreisverkehren etc folgen die Anfragen der verschiedenen Stadtratsmitglieder.

Da geht es z B um Ausleuchtung von Fußwegen, schlechtes Beispiel von Biergartenbesuchern auf Schulkinder, Löchern auf Radwegen usw…

Oder eben um einen Verkehrsspiegel in Weidach, den der 2. Bürgermeister schon mehrfach ansprach. Diesmal wollte er den Spiegel nicht weiter erwähnen, tat es dann aber etwa dreimal. Jetzt wird er wohl endlich installiert, der Bürgermeister will seine Ruhe haben.

Und dann noch diese Probebohrungen auf der Leitenstraße wegen Ausbau derselben. Da liegt jetzt Kies rum und die Radfahrer müssen wegen des heftigen Verkehrs auf der Leitenstraße da durch den Kies fahren statt drumherum. Da muß aber endlich mal was geschehen. So hat halt jeder so seine – eigenen – Probleme.

Nagler, der beste Landrat landauf landab

Donnerstag, Juni 4th, 2009

Das war ja wieder mal ein sehr interessanter Leserbrief im ILB!!!

Dabei geht es nicht nur um den sehr verehrten Herrn Landrat, sondern vielmehr um das Prinzip C S U   ! So funktioniert das.

Die „ehemalige Sparkasslerin“ hat sich natürlich erst jetzt – da sie nicht mehr bei der Sparkasse arbeitet, sondern sich mittlerweile in Rente befindet – zu dieser Sache geäußert.

Solange sie ihr Geld in dieser kommunalen Organisation verdient hat, hat sie wohlweislich zu diesem Thema geschwiegen. Darauf baut dieser Verein, der sich CHRISTLICH SOZIALE UNION nennt.

Ihr wollt was von mir, ich kann euch behilflich sein (beim Geld verdienen), ich weiß was über euch, das ich weiter erzählen kann, ich kann euch schaden, oder wenn euch nicht, dann aber wenigstens euren Kindern.

Deshalb sind sich Kirche und CSU ja auch so einig. Beide wollen Macht ausüben über ihre Klientel. In der Kirche mit Hilfe der Sünde, die vergeben werden muß. In der CSU mit Abhängigkeiten oder gar Bestrafung.

Kann mich gut erinnern, als ich meinen ersten Leserbrief losgelassen habe, in dem die CSU nicht soooo toll davon gekommen ist.

Zuerst mal wurde der ILB unter Druck gesetzt, meine Telefonnummer preiszugeben. Ich stand mal wieder nicht im Telefonbuch. (Schande über den ILB bei dieser Gelegenheit!)

Dann hatte ich also den  – damals wohl Vize-Parteichef der hiesigen CSU -am Hörer, der mich lautstark und ziemlich deutlich in die mir zugewiesenen Schranken weisen wollte.

Obwohl es nur eine Lappalie in meinem Leserbrief war, über die er sich beschwerte, wollte er mir wohl die Lust auf weitere Leserbriefe gegen seine heißgeliebte Partei verderben. Nun, bei mir es ist nicht so recht gelungen. Bei vielen anderen wirkt das aber eben leider doch. Wenn sich mehr über die Praktiken dieser Vereinigung äußern würden, ginge vielleicht so manchem CSU-Kreuzchen-Macher ein Licht auf.

Meine Mutter ist jetzt 92, erzkatholisch, aber bei der CSU macht sie kein Kreuz mehr. Und das hat sie selber – ohne mein Zutun – so beschlossen. Irgendwann fällt er eben, der Groschen.

Kauf dir einen Gemeinderat

Montag, Juni 1st, 2009

In Berg/Aufkirchen – so berichtet der ILB – könnte man sich mit entsprechenden Aufträgen für die Firma des Gemeinderates sich diesen für sich gewogen machen.

Mancher verschließt sich allerdings – und macht das auch noch öffentlich. Pfui. Darüber spricht man doch nicht.

Woanders kann sowas ja gar nicht erst vorkommen – oder?

So ebenfalls im ILB vom 30.5.09:

„CSU schwimmt sich frei“

So sei bei der DTK seinerzeit die Firma Stoessel gegen die Widerstände anderer durchgesetzt worden. Des weiteren der Architekt Siegert ( ein Freund Naglers) sowie der Rechtsbeistand Northoff ( ein Freund Meinls).

Bemerkenswert sei auch (Dr.) Manfred Fleischers Hinweis, der DTK-Aufsichtsrat habe wesentliche Entscheidungen immer erst nachträglich erfahren. Dieser Vorwurf wurde bislang immer wieder vehement zurückgewiesen.

Warum fällt mir ausgerechnet jetzt ein, daß der Sohn des Ex-Ex-Ministerpräsidenten – wenn ich recht erinnere – als Medienberater bei der Kirchgruppe tätig ist. Kirch ist ja auch einer, der von der bayerischen Staatsregierung und/mit Bayerischer Landesbank tatkräftg unterstützt wurde. Das ist jetzt natürlich ein unzulässiger Zusammenhang.

Stadtbus

Montag, Juni 1st, 2009

Vor einigen Tagen wurde feierlich der neue Stadtbus vorgestellt und geweiht.

Früher fuhr der Bus wohl mit Erdgas. Sehr umweltfreundlich. Jetzt kommt angeblich hinten bessere Luft raus als er vorne ansaugt. Mit welchem Antrieb wird denn das bewerkstelligt? Vielleicht sollten nur noch Stadtbusse fahren?!

Das Problem mit den Umgehungsstraßen

Montag, Juni 1st, 2009

Farchant bei GAP freut sich, daß sie vor Jahren  – als grad Geld im Topf für eine Umgehung war – schon einen fertigen Plan in der Schublade hatten.

Jetzt haben sie eine Umfahrung, und die Geschäftsleute jammern, weil keiner mehr nach Farchant kommt.

In Oberau hätten sie auch gerne eine Umfahrung. Abgesehen zB von der Wirtin der Post. „Die Arschlöcher“ meinte sie, haben ja keine Ahnung was sie da fordern.

So oder so ähnlich wird es wohl auch in Wolfratshausen gewesen sein, wenn das Thema Umgehung hin und wieder mal  auf der Tagesordnung stand.

„Die Arschlöcher“ hatten und haben bis heute das Nachsehen.