Archive for September, 2008

Hilfstruppen eilen zu Hilfe

Samstag, September 27th, 2008

Nicht nur – vor allem aber Dr. Fleischer – ist der Verein „S7-Verlängerung-jetzt“ ein großer Dorn im Auge. Er wetterte also schon in der letzten Stadtratssitzung entsprechend gegen  diesen Verein und seine Rädelsführer – unter anderem die Herren Schneider und Krämmel.

Nun eilen also alle verfügbaren eigenen Truppenteile zu Hilfe. Erst der Leserbrief von Herrn Wensauer, nun die Stellungnahme der beiden Bürgerinitiativen BIQ sowie BI Wolfratshauser Bürger für Umgehungstraße. Für die BIQ zeichnet nicht zuletzt der CSU – Stadtrat Fraas verantwortlich, während die BI Umgehungsstraße nun wieder dem Herrn Fraas nahesteht.

Den Herren bei der S-Bahn-Verlängerung wird nun auch vorgeworfen, sie würden womöglich auf Geschäfte mit Immobilien hoffen – aufgrund der höheren Nachfrage dank der Verwirklichung der S-Bahn-Verlängerung nach Geretsried.

Ich kann mir ja nicht recht vorstellen, daß Dr. Fleischer – der seinen Unterhalt meines Wissens auch aus Immobiliengeschäften bestreitet – derlei Geschäfte dann unterlassen wird, wenn es zu dieser Verlängerung kommen sollte / wird. Oder darf dann nur noch er Immobilien verkaufen, weil er schließlich für den Tunnel war ?

Niemand kann so scheinheilig daherkommen, wie die Mitglieder der Christlichen Partei höchstpersönlich. Nur die schaffen jeden Spagat.

Gelting: Brücke zu, Brücke auf ?!?!

Donnerstag, September 25th, 2008

Die Geltinger wissen ja nun auch nicht recht, was sie eigentlich wollen.

Da wird eon ersucht die Brücke zu verschmälern, damit den Leuten die Lust genommen wird nach Gelting oder über Gelting zu fahren. Auch Spaladin-Besucher sollten doch bitte möglichst Gelting (ver)meiden.

Es wird aber auch gefordert, die Brücke schnellstmöglich wieder aufzumachen, damit der Verkehr für die Geltinger Geschäftsleute endlich wieder ins Rollen kommt. Es hätte schon erhebliche Umsatzeinbußen gegeben.

Also: Der Verkehr soll eigentlich nun doch eher rollen wegen der Geschäftsleute in der Wolfratshauser und Buchberger Straße. Und für die verkehrsgeplagten Geltinger Bürger in der Wolfratshauser Straße hat man schließlich die Verschmälerung der Brücke durchgesetzt, was womöglich gar eine gefühlte Verkehrsreduktion für die klagenden Bürger aus der Wolfratshauser Straße bringen soll.

Tja, so wäre mal wieder jedem geholfen?! Gelting ist doch ein Dorf ! 

Die S7 gehört den Wolfratshauser Honoratioren !?

Freitag, September 19th, 2008

Drei Petitionen sind mittlerweile auf den Weg gebracht worden wegen der S7-Verlängerung nach Geretsried. Jetzt kommt also auch noch der Verein www.S7-jetzt.com daher und will hier so einfach mitmischen. Behauptet gar, er hätte wesentlichen Anteil, daß es in dieser Sache weitergehe.

Dagegen verwahrte sich Dr. Fleischer in der letzten Sitzung des Stadtrates vehement.

Bei vergangenen Sitzungen dieses Gremiums konnte man als Zuhörer schon oft / des öfteren vernehmen, daß Dr. Fleischer bestimmte Personen schlicht und ergreifend einfach nicht mag / ausstehen kann.

Ex-Bürgermeister Berchtold kann ein / mehrere Lied(er) davon singen. Auch einen Herrn Schneider mag Dr. Fleischer eher nicht. Einen Herrn Krämmel mag er auch nicht sonderlich.

Berchtold hat sicherlich, Krämmel vermutlich das falsche Parteibuch. Aber Herr Schneider hätte ja eigentlich das in Bayern maßgebliche, richtige Parteibuch. Trotzdem…

Berchtold war Gegenkandidat zum Bürgermeisteramt. Dr. Fleischer hat man nicht gewählt. Das haben dann Bürgermeister, die Bürger und die Stadträte jahrelang zu spüren bekommen.

Bei Dr. Fleischer, Schneider und Krämmel fällt mir eigentlich nur eine Gemeinsamkeit auf.  Alle drei beschäftigen sich mit und leben von Immobilien….

Bergwald macht künftig Gewinn

Freitag, September 19th, 2008

In der letzten Sitzung des Stadtrates monierte Dr. Fleischer mal wieder die hohen Kosten des Bergwaldes und die zu niedrigen Einnahmen daraus.

Am kommenden Dienstag findet nunmehr eine Begehung des Bergwaldes statt. Dabei sein wird u.a. der von der Forstverwaltung für den Bergwald zuständige Beamte.

Der Diplom-Forstwirt Dr. Fleischer wird die Begehung zum Anlaß nehmen, um die Verantwortlichen darüber aufzuklären wie man auch aus unserem Bergwald Gewinn erzielen kann. Die bayerischen Forsten machen mit ihren Fichten-Monokulturen doch schließlich auch Gewinn. Vielleicht sollten die Stadträte Dr. Fleischer zum Sonderbeauftragten für Bergwaldfragen ernennen.  

Die bayerischen Forsten müssen sich was die Fichten betrifft allerdings beeilen, denn die Fichten vertragen das Klima nicht mehr. Es war wohl von Haus aus die falsche Fichtensorte, die von den bayerischen Forsten seinerzeit ausgewählt worden war. Die gehörte eigentlich damals schon weiter in den Norden, war aber vielleicht billiger.

Immer wieder: grüne(r) Pfeil(e)

Mittwoch, September 17th, 2008

Der westdeutsche Autofahrer kann mit dem Grünpfeil nicht so recht umgehen.

Was kann man tun?

a) Konsequent abstrafen (an der Schießstätt-/Sauerlacher Straße sind es sicherlich viele Wiederholungstäter),

b) grünen Pfeil entfernen (mehr Stau)

c) die sich um ihren Nachwuchs sorgenden Eltern bemühen sich um Schulweghelfer

d) es bleibt wie es ist

Herr Plößl wünscht sich einen Spiegel

Mittwoch, September 17th, 2008

Der 2. Bürgermeister hat angeregt, dort wo auch er auf die Weidacher Hauptstraße einfährt, einen Verkehrsspiegel anzubringen.

Der kann dann vielleicht auch dazu dienen, den Weidachern ihr eigenes Verhalten im Straßenverkehr vor Augen zu führen!?

Wenn in Weidach Raser unterwegs sein sollten, sind es zum einen die Leute die diesen Weg jeden Tag fahren – und dazu gehören natürlich und nämlich viele Weidacher selber! 

Frau Tilke, der Schrecken der GEHsteigbenutzer

Mittwoch, September 17th, 2008

Frau Tilke möchte also auch weiterhin auf den Wolfratshauser GEHsteigen mit dem Radl für Beinahezusammenstöße sorgen. Sie sorgt sich gar, wie denn mehrere Fahrer gleichzeitig auf dem GEHsteig fahren können sollen….

Sollen die aber nicht, dürfen die auch gar nicht. Ab einem gewissen Lebensalter – dem auch Frau Tilke schon entwachsen ist – ist der GEHsteig für Radler tabu!

Zugegeben, man hat in den letzten Jahren immer nur die Autofahrer bevorzugt. Daß der Verkehr ja fließe, das war die Maxime der letzten Jahre.

Nun ist es an der Zeit, daß in einer Ortschaft wieder mehr Gleichberechtigung einzieht was die Beziehungen der Verkehrsteilnehmer untereinander betrifft. Radfahrer und Fußgänger müssen gegenüber den Motorisierten wieder selbstbewußter auftreten und ihr Recht, ihren Platz auf der Straße zurückfordern. In einer Ortschaft gibt es eben nicht nur Autos.

Im Ausland gibt es dies schon öfter sowie in einer deutschen Stadt als Feldversuch. Keine Verkehrszeichen, keine eindeutige Fahrbahn, alle müssen aufeinander Rücksicht nehmen. Entsprechend hat sich die Geschwindigkeit der Autos verringert – und es funktioniert!!!

Und wenn man sieht wie Leute mit ihrem Rollator die dreispurige Johannisgasse überqueren, dann kann man nur anderen, jüngeren Leuten mehr Mut wünschen. Die Stadt gehört nicht nur den bequem und faul im Auto Sitzenden, sondern allen Bürgern!    

Frau Tilke und die Geothermie

Mittwoch, September 17th, 2008

Als vor einiger Zeit die Wolfratshauser Geothermie auf der Tagesordnung des Stadtrates erschien, war es Frau Tilke die befürchtete am nächsten Tag würden die Bagger anrollen und alle Straßen aufreissen um Heizungsrohre zu verlegen….

Nun kann sie die Bohrungen gar nicht mehr erwarten. Wann denn die Bohrer nun zur Verfügung ständen, wann denn nun gebohrt werde…. Plötzlich diese Ungeduld?

Diplomarbeiten Wolfratshausen betreffend

Mittwoch, September 17th, 2008

Auf Antrag von Dr. Fleischer hat der Stadtrat beschlossen, daß Diplomarbeiten in denen das Wort „Wolfratshausen“ auftaucht, künftig vorab vom Stadtrat genehmigt werden müssen. Es könne nicht sein, daß der Stadtrat von fertiggestellten Diplomarbeiten völlig überrascht würde.

(Glosse, bis hierhin!)

Ja, es ging um 25 000 Euro für die der Stadtrat seine Zustimmung geben sollte. Sich in einer Sitzung eine Meinung bilden und dann ja oder nein sagen, das kann man doch von der CSU nicht erwarten wollen. Das sollte der Bürgermeister aber mittlerweile wissen. Die Unterlagen müssen so aufbereitet sein, daß sich die CSU – Entscheidungsträger auf der Fraktionssitzung vor der Stadtratssitzung ein Bild machen können, damit sie auch wissen wie die Stadträte der CSU abstimmen werden sollen. Es kann ja nicht sein, daß die CSU-Stadträte selber etwas bestimmen, die Partei entscheidet das schließlich. Und deshalb muß man bei der CSU das vor der Sitzung des Stadtrates…. 

S7 bis zur Kreuzstraße – ein Kreuz für die Südgemeinden

Sonntag, September 14th, 2008

Der Münchner S-Bahn-Fahrplan ist natürlich ein umfangreiches, kompliziertes Unterfangen. Die Fahrpläne werden bei Überplanungen nur ungern gründlich umgeworfen. Jetzt plant man also für die Zeit ab Dezember 2009.

Mit diesem neuen Fahrplan soll ein altes, bekanntes Ärgernis neu aufgelegt werden. Die S7 soll wieder von Wolfratshausen bis Kreuzstraße verkehren. Das hatten wir schon. Es war die Katastrophe schlechthin.

Jetzt verkehrt auf dem Ast Kreuzstraße -Ostbahnhof die S6. Diese hat grundsätzlich Verspätung, was wiederum meist Verspätungen auf der nach der S6 verkehrenden S7 zur Folge hat. Weitere Folge davon ist, daß die S7-Bahnen nicht wie geplant in Icking kreuzen sondern oft in Ebenhausen. Das bedeutet weitere Verspätung und oft genug: Kein Anschluß in Wolfratshausen an den Bus nach Geretsried. Der ist dann oft schon weg.

Statt diese Situation zu verbessern soll nun durch die Verlängerung der S7 bis zur Kreuzstraße die Angelegenheit noch weiter verschlechtert werden. Verbessert auf den anderen Linien, verschlechtert auf der S7 ???? Ist nicht diese Linie eine der gewinnbringendsten??? Hier sollte schnellstens das „Südbündnis“ der Gemeinden tätig werden, bevor dieser Fahrplan endgültig über uns hereinbricht.

Da wäre es mir dann schon lieber, die S7 würde wie früher ja die S10 am Hauptbahnhof -jetzt natürlich Starnberger Flügel! – wenden!! Da fuhr man zwar nicht so oft, dafür aber relativ pünktlich.

Ansonsten schlage ich für die Bahnhöfe zwischen Großhesselohe und Wolfratshausen folgenden Fahrplanaushang an den Bahnhöfen vor: Unsere S- Bahnen fahren für Sie zwischen 5 und 24 Uhr bis zu dreimal die Stunde. Ihre S-Bahn München.

Als besonderen Service folgende Anzeige: Ihre nächste Fahrmöglichkeit in voraussichtlich xy Minuten. Oder auch: Kann zur Zeit nicht angezeigt werden.

Beispiel aus der Praxis vom 15.9.08:

Abfahrt vom Hbf mit 2 Minuten Verspätung, Ankunft in WOR wegen zweimaligen Wartens auf den Gegenzug mit 12 Minuten Verspätung. Bus nach Geretsried war weg.