Archive for Juli, 2008

Straßen nur für Geltinger ?

Mittwoch, Juli 30th, 2008

Der Leserbrief wurde vor dem Leserbrief der Dame aus der Wolfratshauser Straße geschrieben, aber erst am 30.7.08 im Isar-Loisach-Boten abgedruckt!

„Gelting verfügt ja über ein riesiges Gewerbegebiet. 500 Fahrzeuge habe ich da unter der Woche schon mal gezählt. Die sollen natürlich nicht über Gelting dorthin fahren, sondern halt irgendwie sonst. Demnächst wollen die Geltinger ein riesiges Spaladin bauen, aber die Gäste sollen natürlich nicht….

Die Gewerbesteuern, die möchte man dagegen schon gerne entgegennehmen, Hauptsache Gelting selbst bewahrt seinen angeblichen „dörflichen Charakter“. Wenn man aufs Geltinger Almfest will, darf man durch Gelting fahren. Will man aufs Stadlfest in Herrnhausen, dann bitte Gelting umfahren. Als ersten Schritt zur Lösung der Verkehsproblematik hat jetzt der Bürgermeister von Gelting vorgeschlagen, die zu sanierende Straßenbrücke über die Loisach“ (gemeint ist natürlich der Loisach-Isar-Kanal) „mittels Geh- und Radweg zur Einbahnbrücke zu machen; damit der auf Gelting eindringende Verkehrsfluß (aus-)gebremst wird.

Weitere Maßnahmen sind aber schon in Planung: So sollen an allen Ortsschildern Geltings Schranken mit automatischer PKW-Erkennung angebracht werden. Eine Kamera gibt nur dann die Schranke frei, wenn es auf dem entsprechenden Fahrzeug ein für die Durchfahrt genehmigtes Kennzeichen erkannt hat. Alle Geltinger bekommen deshalb ein neues Auto-Kennzeichen, welches also mit GEL – D beginnen soll.

Auch die Buchberger sowie die Wolfratshauser Straße dürften überwiegend mit öffentlichen Geldern bezahlt worden sein, die Öffentlichkeit kann also von diesen Straßen auch nicht ausgeschlossen werden. Erst wenn die Geltinger nur noch in Gelting rumfahren würden, könnte ich das ernst nehmen. Tun sie aber nicht. Mit dem neuen Kennzeichen kann ich dann aber mal zählen, wieviele Geltinger unerwünschterweise vor meiner Haustüre hin- und herfahren. “

In diesem Zusammenhang wäre vielleicht noch nachzutragen, daß – so Frau Bürgermeisterin Irmer – die Geltinger ihr Riesen-Gewerbegebiet bereits zu einer Zeit ausgewiesen haben als sie noch nicht mit Geretsried verbandelt waren.

Jetzt ist man plötzlich überrascht, daß sich in einem Gewerbegebiet Gewerbe ansiedelt und die dort beschäftigten Leute mit ihrem PKW dorthin zur Arbeit fahren!?

Frei nach dem Motto: Ja, es ist unser Gewerbegebiet. Hinfahren bitte irgendwie, aber doch bitte nicht über die Flur des Verursachers. 

Sautrogrennen an der Floßlände

Mittwoch, Juli 30th, 2008

Da hab ich mich also wochenlang darauf gefreut, den ersten und zweiten Bürgermeister der Stadt in einem Trog vereint, gemeinsam dem Ziel zustrebend…..

Und dann treten die beiden erst gar nicht an.

Oooooooooch, schade aber auch ! Aber das Rennen soll ja nächstes Jahr eine Neuauflage erfahren …..

Gelting erstickt im Verkehr

Montag, Juli 28th, 2008

Leserbrief hierzu demnächst an dieser Stelle (siehe oben)

Mein Leserbrief war aber schon geschrieben und abgesandt als der Leserbrief einer Dame aus der Wolfratshauser Straße 12, Bad Gelting, im ILB abgedruckt worden war. Die Dame möchte den dörflichen Charakter Geltings bewahrt wissen. Die Dame wohnt in einem aus mind. drei wenn nicht vier Reihenhäusern bestehenden kleinen Anlage. Es ist noch nicht recht lange her, daß diese gebaut und bezogen wurden. Den dörflichen Charakter gab es zu diesem Zeitpunkt schon längst nicht mehr.

Zum dörflichen Charakter gehört(e) auch der Geltinger Edeka-Laden an der Buchberger Straße. Hätten die Geltinger dort zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad öfter eingekauft, hätten sie den auch noch und müßten jetzt nicht versuchen einen Dorfladen auf die Beine zu stellen. (Ich wünsche dem Dorfladen aber auf jeden Fall gutes Gelingen, daß wir uns da nicht mißverstehen!)

Stattdessen setzten sich die Geltinger aber lieber ins Auto und fuhren nach Wolfratshausen ( oder meinetwegen auch Geretsried) zum Lidl, Aldi usw. Wie selbstverständlich benutzten die Geltinger hierzu beispielsweise die Königsdorfer Straße. Wenn aber einer aus der Königsdorfer Straße in das Geltinger Gewerbegebiet will, dann soll er doch bitte ja nicht über Gelting fahren. Die Geltinger haben aufgrund ihrer eigenen Versorgungsfahrten schließlich schon genug Verkehr ….. Ja, gehts denn noch? 

6000 Münchner Einpendler täglich

Freitag, Juli 18th, 2008

Laut Herrn Lug – so wurde er in einer Zeitung wiedergegeben – pendeln täglich 6000 Leute aus dem Münchner Raum nach Geretsried / Bad Gelting.

Die allerwenigsten dürften hierzu den Bus benutzen, noch weniger das Fahrrad, verbleibt also die Hoffnung auf Fahrgemeinschaften…..?

6000 Einpendler – das dürften also mindestens an die 4000 PKW sein. Und wieviele Geretsrieder pendeln in umgekehrter Richtung ? Können wir da keine Maut verlangen – und damit eine Umgehungsstraße bauen ???

Stadt sucht einen Parkplatz ohne Zeitbeschränkung

Dienstag, Juli 15th, 2008

Da soll also jetzt der Parkplatz vor der Loisachhalle umgerüstet werden auf einen Betrieb mit Schranke, damit die Parkzeiten genauer und vor allen Dingen nachträglich abgerechnet werden können.

Aber Plätze für Langparker gibt es doch jetzt schon. Zum Beispiel Nähe Altenheim an der Beuerberger Straße. Da kann man sein Auto abstellen und dann stundenlang durch die Wolfratshauser Geschäfte lustwandeln….

Ja, ja, dem Untermarkt ist das zuweit weg. Aber dem Lustwandler können doch ein paar Meter mehr nur gelegen kommen, kommt er doch so an noch mehr Geschäften vorbei….

Vielleicht sollte man einen Historienweg anlegen mit Startpunkt an diesem Parkplatz. Die Leute haben ja Zeit bzw. wollen viel Zeit für das Bummeln verwenden….

Und das vor der Loisachhalle gesparte Geld…., da fällt uns schon was ein. Da bin ich sicher.

BIQ vermeldet 800 Unterschriften gegen Schrankenlösung

Freitag, Juli 11th, 2008

Es ist erstaunlich, daß schon soviele Leute unterschrieben haben. Man muß nämlich auch wissen, wo man unterschreiben kann.

Laut den aufgestellten Plakaten gibt es so gut wie niemand, der für die Schrankenlösung ist. Alle möglichen und tatsächlichen Unterstützergruppen werden genannt und man wird aufgefordert ebenfalls zu unterschreiben. Aber wo die Listen aufliegen, wird vorsichtshalber erst mal geheimgehalten.

Auf der BIQ-homepage auch kein in´s Auge springender Hinweis. Weiter unten dann ein Feld zum Anklicken, was meinen Adobe-Reader aber gleich abstürzen läßt und eine Eilmeldung an Bill Gates veranlaßt. Alles nicht so einfach.

Untermarkt gesperrt – und die Katastrophe bleibt aus !

Freitag, Juli 11th, 2008

Tja, vielleicht sollten wir die Baustelle am Untermarkt (neue Wasserversorgung) zur Dauerbaustelle erklären.

Die Bahnhofstraße konnte man die Tage fast mit einer Fußgängerzone verwechseln, so wenig Verkehr fand dort statt. Plötzlich haben die Leutz eine Alternativroute zur Hand / am Lenkrad. Die Weidacher sind auch nicht im Verkehr abgesoffen.

Der nach wie vor rege Verkehr auf der Königsdorfer Straße zeigt wieder mal, daß das Mittelzentrum tagsüber in erster Linie mit sich selber beschäftigt ist. Wie sagte doch Herr Büttner aus der Nachbarstadt? Das Verkehrsproblem können wir nur lösen, wenn wir alle auf dasAutofahren verzichten. Wer fängt an ?

Schpaladin und die Wolfratshauser

Donnerstag, Juli 10th, 2008

Da bricht also nächstens das Schpaladin von Bad Geretsried über uns herein….

Und damit der Verkehr in Wolfratshausen zusammen…

Das haben wir den Geretsriedern schon mal ins Stammbuch geschrieben…

Ein Lidl, oder noch ein Tengelmann, verlängerte Öffnungszeiten bei Möbel Mahler, ein Tagungswirtshaus an der Loisach, eine wiedereröffnete Loisachhalle, ein neues oder erweitertes Gewerbegebiet, neue Häuser…..wäre ja alles nicht so schlimm, wenn da nicht das Schpaladin wäre……..

Ganz schön scheinheilig…. dieses Gebare. Schuld sind auf jeden Fall die anderen.

Weidach erstickt im selbstgemachten Verkehr

Donnerstag, Juli 10th, 2008

Der AK Verkehr zählte mehrmals. Der AK Verkehr, verstärkt durch Weidacher Bürger, zählte. Die Behörden ließen mehrfach zählen – per Automat 24 Stunden täglich.

Es konnte keine großartige Veränderung des Verkehrsaufkommens in Weidach festgestellt werden.

Herr Heilinglechner (Weidach) beanstandete in der Bauauschußsitzung die Verkehrszunahme in Weidach. Er selber fahre schließlich mehrmals täglich…..

In Weidach werden auch immer mehr Wohnungen gebaut. Mit Parkplätzen und Garagen vor oder neben dem Haus. Auch Herr Heilinglechner hat für einen Teil seines Grundbesitzes Antrag auf Wohnbebauung gestellt…..Verkauft wird nur an Radlfahrer und Fußgänger? Oder wie oder was ?

Alle Weidacher dürfen durch die Königsdorfer Straße oder Schießstättstraße fahren, umgekehrt gilt das aber natürlich nicht!

Einbahnstraße – sie kommt womöglich doch

Donnerstag, Juli 10th, 2008

Die Verzögerungsvorschläge der CSU wie Schrägparken auf einer Bundesstraße, zwei Ausfahrten aus dem Markt fielen beim Straßenbauamt wohl ebenfalls auf keinen fruchtbaren Boden.

In der Sitzung des Bauausschusses sagte der 1. Bürgermeister, Änderungen dauerhafter Natur dürften laut Weilheim nur vorgenommen werden, wenn die Straße zur Gemeindestraße herabgestuft worden wäre. (Vor der Gemeindestraße könnte es allerdings auch noch eine Staatstraße werden, dann würde der Freistaat die Bedingungen stellen.) Bürgermeister Forster sagte auch, laut Weilheim könnte die Straße erst zur Gemeindestraße werden, wenn man einen anderen Weg für die B11 gefunden hätte. Die Weilheimer meinen damit vermutlich eine Umgehung.

Daß es nicht immer eine – neue -Umgehung sein muß, zeigen andere Beispiele im Freistaat Bayern.

Die B11 führt von Zwiesel bis (früher mal) Innsbruck. Kennt einer jemanden der von Zwiesel bis Innsbruck auf dieser Straße fahren würde ??? Kann auch keiner. Denn von Deggendorf bis Wörth an der Isar gibt es keine B11. Das ist heute eine Staatsstraße, nebenher verläuft eine Autobahn. Weiß denn jemand wo in München  die B11 die Stadt durchquert ??? Würde diese Trasse ein Durchreisender benützen???

Man könnte also durchaus den – meines Erachtens nicht vorhandenen – Durchgangs-Fern-verkehr an geeigneter Stelle auf die Autobahn lenken und bei Wolfratshausen kann er dann über die B11a die Autobahn wieder verlassen und gen Innsbruck fahren, wo ja angeblich jeder hinwill. Diese Trasse (B11a) wurde schließlich für viel öffentliches Geld verwirklicht. 

Und wenn man nach einer kürzeren Umgehung suchen möchte….In Schwandorf (ebenfalls Bayern) verschwindet die B85 (Amberg nach Cham) für ein oder zwei Ausfahrten in der nahen Autobahn….und die Ortsdurchfahrt von Schwandorf findet ohne B 85 statt. Zauberei?

Nein, das Rad muß nicht neu erfunden werden.